Aufruf zur Europawahl 2019

Im Mai 2019 finden die nächsten Wahlen zum europäischen Parlament statt. Die Bürgerinnen und Bürger der EU sind aufgefordert, über die Zukunft unseres gemeinsamen Projektes - Europa - mit zu bestimmen.

Europa ist in einem schlechten Zustand. Die seit Jahren herrschende Krise, die als Finanzmarktkrise begann und sich in einer Schuldenkrise fortsetzte hat zu einem massiven Vertrauensverlust gegenüber der europäischen Politik geführt. Mangelndes Vertrauen richtet sich nun gegen das europäische Projekt selbst.

Der Katholikenrat sieht dringenden Handlungsbedarf darin, ein soziales, gerechtes sowie ein glaubwürdiges und überzeugendes Europa zu schaffen, um so die Zukunft der Europäischen Union und ihre Grundwerte zu sichern. Nur ein sozial und gerecht gestaltetes Europa schafft Akzeptanz und Zustimmung sowie ein Gefühl der Zugehörigkeit bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

In vielen der Mitgliedsländer sind die populistischen Parteien auf dem Vormarsch. Immer mehr europakritische Politiker sitzen im europäischen Parlament. Viele Europabefürworter sprechen mit Blick auf die Europawahl 2019 von einer Schicksalswahl. Europa steht an einem Scheideweg.

Wollen wir das Projekt Europa, das uns seit Jahrzehnten den Frieden und den Wohlstand in Europa gesichert hat, erhalten, müssen wir wählen gehen. Es sind die Wählerinnen und Wähler, die Europa stark machen können. Eine hohe Wahlbeteiligung und eine deutliche Stärkung der nicht populistischen, demokratischen Parteien würde deutlich machen, dass die Europäer hinter ihrem Europa und hinter der europäischen Idee stehen.

Der Wuppertaler Katholikenrat ruft daher alle Wählerinnen und Wähler, alle Christinnen und Christen auf, wählen zu gehen. Nehmen Sie Ihr Recht der demokratischen Partizipation wahr und sichern Sie das Überleben des europäischen Gedankens und damit den Frieden in Europa.

Der Katholikenrat-Wuppertal im März 2019

 

Am 29. April 2019 wird die diesjährige Vollversammlung des Katholikenrats-Wuppertal um 19:00 Uhr im Katholischen Stadthaus in Wuppertal stattfinden.

Die folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

TOP 1             Begrüßung und geistlicher Impuls

TOP 2             Feststellung der Beschlussfähigkeit

TOP 3             Annahme der Tagesordnung/ Ergänzungen

TOP 4             Tätigkeitsbericht 2018

TOP 5             Aufruf zur Europawahl

TOP 6             Kassenbericht 2018

TOP 7             Bericht der Kassenprüfer

TOP 8             Aussprache

TOP 9             Entlastung der Kassenführung

TOP 10           Haushaltsplan 2019

TOP 11           Wahlen zum Vorstand

  • Wahl einer/eines Vorsitzenden
  • Wahl einer/eines stellvertretende/n Vorsitzende/n
  • Wahl von weiteren Vorstandsmitgliedern
  • Wahl von zwei KassenprüferInnen

TOP 12           Bericht über die „Offenen Türen“ (OTs), die Kinder- und Jugendarbeit in St. Raphael, St. Bonifatius und St. Joseph berichten.

TOP 13           Bericht über Entwicklungen und Veränderungen im katholischen Wuppertal.

TOP 14           Verschiedenes

 

Am Heiligen Berg in Wuppertal traf sich der Vorstand des Wuppertaler Katholikenrats am 3. November 2018. Von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr befassten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Frage, wie die Arbeit im nächsten Jahr aussehen soll, welche Schwerpunkte der Vorstand setzen will.

Zu den Themen des nächsten Jahres gehören:

  • pastoraler Zukunftsweg
  • Ökumene
  • Fair Trade
  • Rechtsruck! - Klare politische Haltung
  • Menschenwürdiges Arbeiten / Digitalisierung

 

Überdies steht für das kommende Jahr an

  • Vollversammlung im Frühjahr
  • Laurentiusempfang (Thema, Referentensuche)
  • Aktionen im kommenden Jahr
    • Pfarrgemeinderäte - Stammtisch
    • Treffen mit Kreissynodalen und Superintendentin
    • Treffen mit Verbänden

Das Fazit des Tages: Im nächsten Jahr wartet eine Menge Arbeit auf den Vorstand.

 

 

Nicht ganz ohne Probleme lief die Vollversammlung des Wuppertaler Katholikenrat am 20. März 2018 im katholischen Stadthaus in der Laurentiusstraße ab. Da Sabine Schmidt nicht mehr zur Wahl stand, musste eine neue Vorsitzende oder ein neuer Vorsitzender gewählt werden. Allerdings stand weder eine Kandidatin noch ein Kandidat zur Verfügung. Weder eine Vorsitzende oder ein Vorsitzender noch eine entsprechende Stellvertretung konnten daher an diesem Abend gewählt werden.

Weitere Vorstandsmitglieder standen allerdings bereit, die alle mit großer Mehrheit gewählt wurden. Dem erweiterten Vorstand gehören an:

  • Verena Gabriel,
  • Gerlinde Geisler,
  • Michael Goecke,
  • Franz Hesse,
  • Uwe Temme und
  • Brigitte Wiegand.

Der Stadtdechant Dr. Bruno Kurth gehört Kraft Amtes dem Vorstand an.

Die neuen Vorstandsmitglieder sind sich darüber einig, dass eine Führung des Katholikenrates teambasiert möglich ist. Gegenseitiges Vertrauen und Engagement werden bis zur (hoffentlichen) Wahl einer neuen Vorsitzenden bzw. eines neuen Vorsitzenden die Arbeit des Vorstandes sicherstellen.

 

 

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