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Einladung zu Vortrag und Diskussion „Konfliktfall PID“

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) führt in einen fundamentalen ethischen Konflikt. Der intensive Streit um Vertretbarkeit oder Unzulässigkeit der PID, der zwischen Theologen, Politikern, Medizinern, Juristen und Philosophen geführt wird, soll in diesem Jahr – voraussichtlich im Juni – in eine neue gesetzliche Regelung münden. Im März beginnt die Diskussion über die PID und das anstehende Gesetz im Bundestag. Wenige Tage vor Beginn
dieser Debatte verdeutlicht jedoch die Stellungnahme des Ethikrates, wie schwierig eine Entscheidung über die Anwendung bzw. das Verbot der PID ist. 13 Mitglieder des Rates stimmen – unter strengen Auflagen – für die Möglichkeit einer Anwendung der PID, 11 Mitglieder dagegen. So etwa steht das Argument, PID in bestimmten Fällen zu ermöglichen, um ein nachgeburtlich nicht lebensfähiges Kind zu verhindern, dem Argument der Gegner gegenüber, dass die PID grundsätzlich zu einer Selektion von Embryonen aufgrund unerwünschter Eigenschaften führen könne. „Die Verwerfung eines Embryos aufgrund eines auffälligen Chromosomenbefundes verstößt gegen das Achtungsgebot der Menschenwürde
und das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“ (Weihbischof Dr. Anton Losinger, Quelle: www.dbk.de) Um in diese anspruchsvolle und zugleich grundlegende ethische, theologische und medizinische Diskussion etwas Klarheit zu bringen, laden die KFD, der Katholikenrat Wuppertal und das Katholische Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid herzlich zu einem Vortrag mit Diskussion ein.


Referent: Prof. Dr. Peter Schallenberg,
Lehrstuhls für Moraltheologie und Ethik an der Kath. Fakultät Paderborn
Der Eintritt ist frei.

In der Reihe "Gemeinde oder Gemeinschaft" geht es auf "kath-2-30.de"um die Zukunft der Gemeinden. Die letzten Jahre waren von tiefgreifenden Strukturveränderungen geprägt. In der Reihe kommen verschiedene Sichtweisen zur Sprache. Ein Pfarrer von 9 Gemeinden in 12 Dörfern sowie die Vorsitzende des Wuppertaler Katholikenrates schildern ihre Erfahrungen und Hoffnungen. Teil 3 entwickelt eine mögliche Vision der Zukunft christlicher Gemeinden.

Diskutieren Sie mit!

Zahlreiche Fälle sexuellen Missbrauchs an Kindern haben die Öffentlichkeit in den vergangenen Monaten aufgewühlt und beunruhigt. Die Tatsache, dass in starkem Maße kirchliche Einrichtungen zu Tatorten und kirchliche Mitarbeiter zu Tätern geworden sind, hat außerhalb und innerhalb kirchlicher Strukturen für besondere Betroffenheit gesorgt.
Das Katholische Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid und das Stadtdekanat Wuppertal laden in Kooperation mit dem Caritasverband Wuppertal/Solingen am

30. Juni, 19.30 Uhr, im Katholischen Stadthaus, Laurentiusstraße 7

zu einem Expertengespräch ein, das Ursachen und gesellschaftliche Zusammenhänge für solche Missbrauchsfälle erörtern möchte. Dabei geht es auch um Hilfen fürdie Opfer, um den Umgang mit den Tätern und um Möglichkeiten der Prävention.
Am Podiumsgespräch unter dem Titel „Sexueller Miissbrauch in Kirche und Gesellschaft:Was nun?“ nehmen teil:

  • Dr. Bruno Kurth, Stadtdechant Wuppertal
  • Dr.Daniela Neumann, Justitiarin im Generalvikariat Köln
  • Sabine Schröder, Dipl.-Psychologin und Leiterin der Erziehungsberatung des Caritasverbandes Wuppertal/Solingen
  • Martina Huxoll, Fachberaterin für den Bereich Gewalt an Kindern beim Kinderschutzbund
  • Frauke Mahr, Dipl.-Sozialpädagogin, Koordinatorin bei Lobby für Mädchen e.V. und Koordinatorin des Kölner Arbeitskreises „Wir zeigen die Rote Karte gegen sexualisierte Gewalt im Sport“ und
  • Privatdozent Dr. Dieter Seifert, Rheinische Kliniken Essen, Institut für Forensische Psychiatrie der Kliniken/Institut der Universität Duisburg Essen.

Die Moderation führt Melanie Wielens vom Kölner Domradio.

Sabine Schmidt im Gespräch mit Redakteur Florian Launus. ->Link WZ-online

Das Erzbistum Köln verteilt am Palmsonntag in seinen Gemeinden eine Broschüre zum Thema Sexueller Missbrauch. Erzbischof Joachim Kardinal Meisner will damit allen Gläubigen im Erzbistum ein Informationsangebot in der aktuellen Situation vermitteln.

Den vollständigen Hirtenbrief an die Bischöfe in Irland des Heiligen Vaters finden Sie hier auf den Seiten der Deutschen Bischofskonferenz.

Betroffene können sich in Wuppertal an die katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatung wenden. Dort stehen ausgebildete Psychologen und Sozialpädagogen unter der Rufnummer 45 61 11 zur Verfügung.

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