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Der Katholikenrat unterstützt damit die diözesanweite Kampagne.

Dieses Siegel erhalten Pfarrgemeinden, wenn sie bei ihren Veranstaltungen Speisen und Getränke aus dem Fairen Handel anbieten. Weitere Voraussetzungen sind auch der Kauf „fairer" Geschenke wie Wein oder Blumen bei Jubiläen oder Geburtstagen. Sie verpflichten sich damit, ihren Konsum so weit wie möglich auf fair gehandelte Produkte umzustellen. Damit werden bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzenten und Arbeiter, insbesondere in den Ländern des Südens nachhaltig verbessert.

Klingt einfach, oder ?! Die meisten der sieben Seelsorgsbereiche in Wuppertal haben bereits einen Antrag gestellt. Aber: von 130 Seelsorgebereiche im Bistum erfüllen 57 die Kriterien. Im Grunde braucht man doch nur statt der konventionellen Ware die gerechte Variante wählen und schon kann das Siegel die Gemeinde schmücken. Die Zahlen sagen etwas anders.

In der Realität ist viel Überzeugungskraft und Geduld notwendig.

Vielleicht kennen Sie diese Diskussion auch aus Ihren Organisationen und eigenem Umfeld? Die Reaktionen, wenn Gewohnheiten geändert werden sollen? Wenn etwas Neues eingeführt wird?

Wir sind mit den Gemeinden auf einem guten Weg und es ist uns ein großes Anliegen, ihnen die Unterstützung zu geben, die sie vor Ort benötigen. Change Management – wie solche Prozesse in großen Unternehmen genannt werden – bedürfen einer klaren Vorstellung und viel Feingefühl. Alle Betroffenen werden auf diesem Weg mitgenommen ohne das Ziel, nämlich seine Abläufe nachhaltig zu verbessern, aus den Augen zu lassen.

Auf unserer Vollversammlung im April haben wir noch weitere Themen aufgegriffen.
Zum Beispiel den Einkauf und Einsatz von Papier in unseren Pfarrbüros und Rendanturen.
Viele von uns kennen den Begriff des „papierlosen Büros“. Tatsächlich aber steigt weltweit der Bedarf an Holz und Papier. Wir haben anhand von Beispielen gezeigt, dass es eine erstaunlich große Auswahl von zertifiziertem Papier im Handel gibt.
Bei der Zertifizierung stehen verantwortungsvolle und nachhaltige Waldwirtschaft, wenig Primärfasern aus Holz, ein großer Anteil Recycling-Material und gerechte Arbeitsbedingungen im Vordergrund. Interessant war das Thema auch in Bezug auf die größer gewordenen Gemeindestrukturen. Wenn gemeinsam bestellt wird, können bessere Konditionen in Anspruch genommen werden.
Geld sparen kann man auch mit der richtigen Energieversorgung. Die Energieagentur.nrw informierte die Teilnehmer über die größten Stromverbraucher in einer Gemeinde und wies auf einfache aber wirksame Lösungen und Verbesserungen hin.

In einem praxisorientierten Workshop hatten wir eine Floristin zu Gast. Auch beim Kauf von Blumen kann man darauf achten, saisonale Sorten und Rosen aus kontrolliertem Anbau auszuwählen, um die Umwelt zu schützen und dennoch zu entsprechenden Anlässen schöne Gestecke und Sträuße entstehen lassen. Einen Eindruck davon erhalten Sie auch hier auf den Tischen.

Aber das Thema ist natürlich nicht nur etwas für die Katholiken in Wuppertal.

Auf dem Fairen Fest im vergangenen Jahr ist Wuppertal als Fair Trade Town ausgezeichnet worden.

In einem Gespräch mit dem Oberbürgermeister Peter Jung haben wir unsere Unterstützung angeboten, den fairen Handel als Aushängeschild unserer Stadt weiter auszubauen.

Und eines Tages wird  ein weiteres Aushängeschild unserer Stadt - das schönste und sicherste Verkehrsmittel der Welt – ausschließlich mit Strom aus nachhaltiger Energiewirtschaft fahren.

Bevor es aber so weit ist, findet am 30. September der Coffee-Day von Fairtrade Deutschland statt.
Wir freuen uns, dass Oberbürgermeister Peter Jung sich bereit erklärt hat, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Unser Ziel ist es, dass wir die Wuppertalerinnen und Wuppertaler motivieren können, am Coffee-Day, den bundesweiten Aktionstag für fairen Kaffee, mindestens 3.497 Tassen fairen Kaffee zu trinken. Diese sind 1% der Wuppertaler Bevölkerung.

 

(aus der Begrüßung zum Laurentiusempfang am 9. September 2011)

War das Jahr 2009 ein Jahr voll mit Wahlen, so steht dieses Jahr im Zeichen der Ökumene.

Schon immer war es dem Katholikenrat wichtig, gute Kontakte zu den evangelischen Mitchristen in Wuppertal zu pflegen sowie sich auch für andere Religionen zu interessieren.
Viele evangelische und katholische Gemeinden haben eine Partnerschaftsvereinbarung abgeschlossen, in der die Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der beiden Konfessionen aufgeführt werden und die ein Ausdruck der gegenseitigen Verbundenheit darstellt. Auch der Katholikenrat Wuppertal trifft sich regelmäßig zu einem Gedanken-austausch mit den Kreissynodalen. Insbesondere die Zusammenarbeit in den Gemeinden vor Ort ist aus dem Leben vieler Christen nicht mehr weg zu denken.

Dieses Jahr stehen nun gleich zwei ökumenische Höhepunkte an:
Vom 12.-16. Mai 2010 findet in München der 2. Ökumenische Kirchentag statt und viele Gemeinden aus Wuppertal werden sich auf den Weg dorthin machen.
Am Pfingstmontag  dem 24. Mai 2010, wird auf dem Laurentiusplatz der Ökumene-Tag für die Stadt stattfinden. Der Tag wird von der ACKuG Wuppertal federführend vorbereitet. Unter der Überschrift "Hoffnungszeichen" werden wir einen kreativen und phantasievollen ökumenischen Vesper-Gottesdienst für Jung und Alt feiern. Der Tag auf dem Laurentiusplatz startet mit einem Mittagsgebet um 12.30 Uhr. Danach sind bis ca. 15.30 Uhr zahlreiche Angebote und Spielaktionen für Kinder und Familien vorgesehen. Rund um den Platz gibt es Informationsstände von Gemeinden und kirchlichen Initiativen, dazu Kulinarisches und anderes mehr. Begleitet wird das Angebot auf dem Platz mit viel Musik und kurzen Interviews von der Bühne. Um 16 Uhr beginnt dann zum Abschluß der ökumenische Vesper-Gottesdienst. Auf der Ökumenische Meile in Elberfeld sind die Gemeinden und Verbände eingeladen, ihre Aktivitäten an Ständen dem interessierten Publikum vorzustellen. Mehr Informationen zu diesen und anderen Veranstaltungen entnehmen Sie den aktuellen Flyern und Aushängen oder Sie rufen in Ihrem Pfarrbüro an. Auch auf der Homepage des Katholikenrates finden sie aktuelle Informationen oder einen Link.

Kirche und Politik standen schon immer in einem engen Verhältnis zueinander.
Ganz unmittelbar sichtbar war dies etwa im Mittelalter, als kirchliche Würdenträger selbstverständlich auch die weltliche Politik bestimmten und Päpste Kaiser und Könige krönten.

Auch nach der Trennung von Kirche und Staat blieben Kirchenämter immer auch politische Ämter, die gesellschaftliche Rahmenbedingungen mitgestalteten. Ein wichtiges neueres Beispiel hierfür ist das Schwangerschaftskonfliktgesetz von 1995, das mit seinem Schwerpunkt auf einer Beratungspflicht ganz entscheidend durch die Kirchen geprägt wurde.

Kirche wird sowohl von den Wählern und Wählerinnen als auch von den Inhabern politischer Ämter – auch heute in unserer säkularen Gesellschaft – als wichtiger Impulsgeber und Meinungsmacher für die gesellschaftliche Ordnung und als moralisch-ethisches Gewissen der Politik angesehen.

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