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Röm 12,2 ist der rote Faden des Vorstands für dieses Jahr:
„Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist.“
In der Vorstandsklausurtagung haben sich die TeilnehmerInnen über diese Textstelle im „Bibel teilen“ genähert. Sie soll jeden auch daran erinnern, bekanntes neu zu überdenken.

In seiner Klausurtagung hat der Katholikenrat kein dezidiertes Jahresthema beschlossen. In der Vergangenheit hat sich herausgestellt, dass es zwar eine sehr gute Leitlinie war, die Ideen aber aufgrund von fehlenden Ressourcen nicht alle umgesetzt werden konnten. Das erste Jahr der neuen Legislatur gilt der Neuorientierung und der Prüfung, welche (liebgewonnen) Gewohnheiten fortgesetzt werden.

Der Vorstand des Katholikenrats in seiner momentanen Besetzung geht in den Endspurt. Nach vier Jahren geht die Legislaturperiode mit der Vollversammlung 2014 zu Ende. Er blickt zufrieden auf seine Arbeit.

Aufgrund der Neuwahlen der Pfarrgemeinderäte und des Stadtrats haben wir uns als „roten Faden“ den Arbeitstitel „Wahlmöglichkeiten“ für die kommende Zeit gegeben.

Wir haben die Wahl: als KatholikIn – als WählerIn – als KonsumentIn

Als KatholikIn:
Im November 2013 werden die Pfarrgemeinderäte neu gewählt. Das heißt für die Vollversammlung des Katholikenrats 2014 die Neuwahl des Vorstandes.
Es ist uns ein großes Anliegen, dass möglichst alle Seelsorgsbereiche im neuen Vorstand vertreten sind. Um mit dem neugewählten PGRs ins Gespräch zu bekommen, möchten wir sie bereits in ihren ersten Sitzungen besuchen, um die Aufgaben des Katholikenrats zu erläutern.
Wie in der Legislatur zuvor kann jeder Seelsorgsbereich bis zu drei Delegierte in die Vollversammlung entsenden. Aus diesen wird dann der Vorstand des Katholikenrats gewählt.
Wir wollen nicht verbergen, dass wir dabei auch Menschen gewinnen möchten, im Vorstand und / oder in den Sachausschüssen auf Stadtebene aktiv zu werden. Wir werden z. Bsp. für einen Beisitzer ein „Aufgabenprofil“ entwerfen. Wir hoffen dadurch, die Aufgaben des Katholikenrats verständlich machen zu können.
Im Frühjahr findet die Vollversammlung statt, in der dann der neue Vorstand gewählt wird.

„Wanderkatholiken“
In unseren Sitzungen ist das Thema aufgekommen, dass mehr und mehr Mitglieder unserer Kirche auswählen, wo sie die Heilige Messe besuchen. Nicht immer besuchen sie den Gottesdienst im Seelsorgebereich, in dem sie wohnen. Die Gläubigen wählen und fühlen sich z. Bsp. von der Chorbeteiligung, dem Besuch des Weih- oder Erzbischofs oder einer Liturgieform besonders angesprochen. Auch die Uhrzeit kann ein Entscheidungskriterium sein.
Wie geht die Gemeinde vor Ort damit um? Gibt es vielleicht auch schon Ideen, wie KatholikInnen angesprochen werden, die nicht regelmäßig in die Kirche gehen? Wir suchen nach Beispielen in unserem Dekanat.

Als WählerIn
Am 25. Mai 2014 findet die Kommunalwahl statt.
Der Vorstand hat sich vorgenommen, Wahlprüfsteine zum Thema Stadtentwicklung herauszuarbeiten.
Aufgrund von mehreren Kandidaturen für den Rat der Stadt nimmt der Vorstand Abstand von einer eigenen Veranstaltung zur Kommunalwahl. Gerne bewirbt er Aktionen in Gemeinden und Verbänden.

Als KonsumentIn
2014 wird es wieder ein Faires Fest geben. Die Vorbereitungen fangen langsam an. Im Mittelpunkt soll der Konsument stehen. Mit jedem Kauf wird eine Entscheidung getroffen – und auch Verantwortung übernommen.
Näheres folgt!

Der Vorstand des Katholikenrats Wuppertal hat sich für 2013 ein neues Jahresmotto gegeben:
„Im Heute glauben – gerecht, überzeugt, solidarisch“.

Das Thema summiert die Überlegungen, die sich aus den Ergebnissen der Postkartenaktion „Aufbruch in Wuppertal“ ergeben haben. „Was heißt das für mich als Christ?“, ist die leitende Frage des Gremiums.
Im Gedanken des 2. Vatikanischen Konzils geht es um den bewussten Bezug des eigenen Glaubens in die heutige Zeit. Das beschränkt sich nicht nur auf die Aufgaben und Tätigkeiten in der Kirche selbst, sondern auch auf die Herausforderungen, die uns in Gesellschaft, Berufswelt und Stadt begegnen.

Drei Themenfelder haben sich als Schwerpunkte unter den Mitgliedern herausgestellt:

1. Positionierung zu gesellschaftlichen und politischen Themen
Im Heute glauben heißt für den Vorstand des Katholikenrats, einen der Aufgaben in seiner Satzung weiterhin besonders wahrzunehmen. Wir möchten aktuelle Themen – mit besonderem Schwerpunkt auf Wuppertal – aufnehmen und uns ein Meinungsbild erstellen. Als Beispiele sei hier die Planung einer Forensik-Klinik, Nachhaltigkeitsgedanke in der Stadtverwaltung oder Kinder- und Altersarmut in unserer Stadt genannt.
Angedachte Aktionen:
•    Fachsymposium zum Thema „Armut“ in Zusammenarbeit mit z. Bsp. dem Caritas-Verband und dem skf (geplant)
•    Laurentiusempfang am 06. September 2013
•    Ein Abend mit den Wuppertaler KandidatInnen zur Bundestagswahl 2013 (3. Quartal 2013)

2. Festhalten an Beschlüssen des Vatikanisches Konzils
Im Heute glauben heißt für den Vorstand des Katholikenrats die Ergebnisse des Zweiten Vatikanischen Konzils bewusst zu leben und fortzuführen. Die dort verfasste Definition von Kirche und der Aufgaben der Laien mit ihren verschiedenen Charismen ist ein hohes Gut.
Angedachte Aktionen:
•    2. Wuppertaler Konvent - In guter Erinnerung an letztes Jahr möchten wir wieder ein Konvent durchführen, um die verschiedenen Gemeinden, Verbände und Institutionen zum gemeinsamen Gespräch einzuladen. (22. Juni 2013)
•    Vollversammlung (17. April 2013)

3. Verstärkte Glaubensvermittlung
Im Heute glauben heißt für den Vorstand des Katholikenrats den vielfach genannten Wunsch nach mehr Wissen über seinen Glauben ernst zu nehmen. Neben der Glaubensvermittlung geht es dazu auch um eine die Fortbildung in der Sprachfähigkeit über seinen eigenen Glauben sprechen zu können. Last but not least gibt es einen „Durst“ nach berührender Spiritualität in unseren Gemeinden (Neuevangelisierung).
Genauer hingeschaut gibt es in unserem Dekanat bereits ein großes Angebot, z. Bsp. der Katholischen Citykirche, der Gemeinde St. Laurentius sowie St. Antonius.

Wir sehen hier, dass die gewünschten Angebote bereits vorliegen. Diese werden wir in geeigneter Form noch einmal unterstreichen.
Veranstaltungen:
•    Einkehrtag am 2. Fastensonntag in Wuppertal-Beyenburg (geplant)
•    Eucharistischer Kongress in Köln (05. - 09.06.2013)

Das Jahr ist aufgrund der aktuellen Kampagne zwei geteilt:

1. Halbjahr: Dialog-Prozess
2. Halbjahr: nachhaltiges Handeln (Fortsetzung des Schwerpunktthemas 2011)

Dialog-Prozess „Mut zum Handeln“
Die katholische Kirche ist 2010 mit der Offenlegung von unvorstellbaren Verfehlungen konfrontiert. Kinder und Jugendliche wurden von Priestern sexuell missbraucht. Diese Missbrauchsvorfälle in Deutschland und vielen anderen Ländern haben das uneingeschränkte Vertrauen an der katholischen Kirche getrübt.
Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz, startete daraufhin den auf vier Jahre angelegten Gesprächsprozess. Dabei nimmt sich die Kirche „eine besondere Klärung und Vergewisserung in Bezug auf das Zeugnis der Kirche in der Welt und ihre Sendung zu den Menschen vor. Dieses Gespräch verlangt von allen Teilnehmenden eine geistlich geprägte Offenheit. Es findet statt auf dem Boden der kirchlichen Glaubens-, Lehr- und Liturgietradition und ihrer Festlegungen und Entwicklungsmöglichkeiten.“ (aus: Fact Sheet Gesprächsprozess)
Auch im Erzbistum Köln wird der Dialogprozess geführt. Der Diözesanrat, oberstes Laiengremium auf Diözesanebene, hat in seinem Beschluss „Mut zur Veränderung“ folgende Schwerpunkte ausgemacht:

  • Innerkirchliche Dimension auf Ebene der Ortskirche
  • Gesellschaftliche Dimension
  • Weltkirchliche Perspektive
  • Binnenperspektive

Der Diözesanrat hat sich ein Jahr gegeben, um Veranstaltungen sowohl vor Ort als auch auf Diözesanebene durchzuführen. Er stellt eine professionelle Moderation zur Verfügung, die sowohl durch das Gespräch führt als auch die Ergebnisse sichert. Auf der Vollversammlung im Mai nächsten Jahres werden die Ergebnisse zusammengefasst und beschlossen.
In Wuppertal wird es am Samstag, 4. Februar 2012, im Katholischen Stadthaus einen „Konvent“ zum Gesprächsdialog geben. Unser Wunsch ist es, dass nicht nur Forderungen für das Erzbistum und die Weltkirche formuliert werden. Es wäre schön, wenn wir es schaffen, auch das Miteinander in Wuppertal zu verbessern. Um die gemeinsame Zeit und die Gesprächsforen konstruktiv zu nutzen, sollen auch die Herausforderungen in unseren Gemeinden und ihrer Nachbarschaft ins Auge gefasst werden.
Im Frühjahr 2012 startet eine Postkartenaktion „Aufbruch in Wuppertal“. Auf diesem Weg möchten wir allen die Möglichkeit bieten, ihre Zukunftsideen für die Wuppertaler katholische Kirche weitergeben zu können. Neben einer Homepage (www.aufbruch-in-wuppertal.de) werden die Postkarten über die Pfarrbirefe an alle katholischen Haushalt übermittelt. Die Ergebnisse werden während des Laurentiusempfangs veröffentlicht.

Nachhaltiges Handeln
In der Rückschau auf das vergangene Jahr ist aufgefallen, dass das Thema „Nachhaltigkeit“ aus so vielen Blickwinkeln beleuchtet werden kann, die noch nicht angegangen wurden. Daher wird es fortgesetzt. Im 2. Halbjahr wird das alle zwei Jahre stattfindende Faire Fest veranstaltet. Der Sachausschuss „Frieden, Entwicklung, Bewahrung der Schöpfung“ wird es in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche organisieren und durchführen.

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