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Auf dem Laurentiusempfang im Sommer 2014 hat der Katholikenrat auf die schwierigen bis schlechten Arbeits- und Produktionsbedingungen in der Textilindustrie weltweit hingewiesen.
Anlass ist die Ansiedlung der irischen Kette "Primark" am Döppersberg.

Neben den eigenen Konsumgewohnheiten kann jedeR auch mit einem Schreiben an das Unternehmen Druck ausüben. Wir stellen hier einen Musterbrief zur Verfügung:

Primark Deutschland GmbH
Geschäftsführung
Kennedyplatz 2
45127 Essen


Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie planen demnächst in Wuppertal eine neue Filiale zu eröffnen. Als Wuppertaler Bürger/Bürgerin habe ich dazu Folgendes überlegt:

Als Konsument/ Konsumentin möchte ich Kleidung kaufen, die nicht mit Pestiziden und Chemikalien belastet ist, die die Gesundheit von Produzenten/ Produzentinnen und Konsumenten/ Konsumentinnen gefährdet.
Ich möchte Kleidung kaufen, die unter humanen Arbeitsbedingungen produziert wird, d.h. ohne ausbeuterische Kinderarbeit, unter Einhaltung sozialer Mindeststandards und bei Bezahlung gerechter, existenzsichernder Löhne und Preise.
Ich möchte Kleidung kaufen, deren Produktionskette ich rückverfolgen kann.

Nach allem, was ich über Ihr Geschäft erfahren habe, ist die Kleidung, die Sie verkaufen,
- schadstoffbelastet und gefährdet damit die Gesundheit von Produzenten/ Produzentinnen und Konsumenten/ Konsumentinnen.
- ist die Kleidung, die Sie verkaufen, unter zweifelhaften Arbeitsbedingungen hergestellt und sichert nicht die Existenz der Produzenten.
- kann bei der Kleidung, die Sie verkaufen, die Produktionskette nicht zurückverfolgt werden.

Welche Maßnahmen wollen Sie ergreifen, um meinen Konsumentenwünschen nachzukommen?

Über eine Antwort würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

 

Textilkette Primark in Deutschland am Pranger

Der irische Textilhändler Primark steht in Deutschland unter verschärfter Beobachtung, weil er mit Videoüberwachung gegen das Datenschutzrecht verstößt. Nun gibt es auch noch Ärger beim Arbeitsschutz.

Firmencheck – Wie fair zahlt Deine Marke?

Die Clean Clothes Campaign hat 50 führende europäische Marken und Bekleidungsfirmen unter die Lupe genommen und erhoben, was diese Unternehmen konkret tun, um existenzsichernde Löhne in den Kleider-, Schuh-, und Textilfabriken sicherzustellen. Mit diesen Erhebungen wollen wir mehr Transparenz für KonsumentInnen schaffen.

Angelehnt an das Faire Fest 2014 und die Diskussion um die "Primark"-Ansiedlung in Wuppertal-Elberfeld am Döppersberg stellen wir Ihnen hier eine Sammlung von Links zu diesem Thema zur Verfügung. Sie hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


5. November 2014
Mitarbeiter von Modeketten demonstrieren gegen Textilausbeutung - Betriebsräte von H&M, Zara und Primark maßgeblich beteiligt
www.treffpunkt-betriebsrat.de


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